Finanzierung der Regiotram
Wer und wie soll die Regiotram finanziert werden? Wie hoch ist der Anteil den die Stadt Aachen tragen soll (nicht nur % sondern auch in Euro)? Wie hoch sind mögliche Folgekosten?
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Wer und wie soll die Regiotram finanziert werden? Wie hoch ist der Anteil den die Stadt Aachen tragen soll (nicht nur % sondern auch in Euro)? Wie hoch sind mögliche Folgekosten?
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Regiotram folgt zwischen Alsdorf und Baesweiler Nord dem ungefähren Trassenverlauf der Geilenkirchener Kreisbahn.
Wurde hierbei bereits um eine Verlängerung bzw. vollständige Reaktivierung/Neubaustrecke über Geilenkirchen, Setterich, Puffendorf, Immendorf, Geilenkirchen, Gillrath, Birgden, Schierwaldenrath, Gangelt, Süstersee, Tüddern und weiter bis Sittard (NL) nachgedacht? Für die Strecke ist sicherlich Potential vorhanden und bei einer Verlängerung bis in die Niederlande lassen sich sicher auch europäische Fördergelder abgreifen.
Freundliche Grüße
An der Haltestelle Misereor ist derzeit der Umstieg zwischen den Linien 2/43/53, 11/21/31/51, SB63, 14 sowie 3/13 möglich, während X3, 350 und 44 sie nur passieren. Die ersten drei Linien Richtung Reumontstr. halten ebenfalls an Alter Posthof, Elisenbrunnen und Bushof. Die Ringlinien halten wie die (niederländischen und lokalen) Schnellbusse am Hauptbahnhof. Die Linien Richtung Burtscheid, Eifel und Belgien halten sogar an all diesen Haltestellen. Zum Umstieg ist Misereor also nicht zwingend erforderlich und teilweise auch eher unpraktisch. Das originäre Fahrgastaufkommen am Räubereck ist überschaubar.
Daher glaube ich, dass diese Linienführung ein gewisses Zeitsparpotenzial und Aha-Erlebnis verschenkt: Wenn die Straßenbahn stattdessen durch die verkehrsärmere (evtl. exklusiv nutzbare) Franzstraße zum (und vielleicht sogar durchs) Marschiertor gelegt würde, entfielen grob geschätzt 200 Meter Geleise, eine Ampelkreuzung und eventuell ein Stopp.
Wenn ich die vorläufigen Planungskarten richtig deute, wird diese Haltestelle in Mittellage auf der vierspurigen Krefelder Straße geplant, sodass alle Fahrgäste immer mindestens zwei Fahrbahnen per Ampel überqueren müssen – sowohl Massen von CHIO- und Alemannia-Besuchern als auch die alltäglichen Passagiere mit Ziel Jobcenter, Finanzamt oder Einkauf. Wäre es nicht viel sinnvoller, den Halt zwischen Finanzamt und Schuhcenter Siemes zu legen, sodass Sportzuschauer die Tivolibrücke nutzen können und fast alle anderen schon auf der richtigen Straßenseite aus- bzw. einsteigen können?
Sehr geehrtes Team, Sie geben etwa 335 Mio€ als Kosten an, obwohl bereits 2013 die viel kleinere/kürzere Campusbahn "nur" 240 Mio€ kosten sollte? Bisher sind alle öffentlichen Großprojekte teurer geworden und jetzt hier? Auch die jährlichen Folgekosten sind nicht transparent. Die Alternativen E-Busse, autonome Busse, Wasserstoffbusse, Oberleitungsbusse sind nicht weiter beschrieben, sondern nur als nicht geeignet in die Ecke gestellt worden! Der enorme Einfluss während der Bauzeit und die Einzelprobleme der Trassenführung sind für die Anwohner nicht beschrieben worden, ebenso die spätere permanente Geräuschkullisse zusätzlich zu den vorhandenen Verkehrsteilnehmern, vor allem in der Innenstadt, sind nicht ausreichend beschrieben worden? Bei 10-15 Jahren sollten die neuesten Forschungen und deren intensive Weiterverfolgung angemessen oder überhaupt berücksichtigt und beschrieben, denn die Regiotram kann z.B. nicht all die Nebenstrecken bedienen. Diese könnten aber schon heute durch die Busflotte mit Verbesserungen viel positiver sein. Was ist denn z.B. in den Orten passiert, die die Tram abgelehnt haben? Nicht nur ein politisches Wunschprojekt mit lauter angeblichen unproblematischen Auswirkungen vorstellen, sondern fair und ausgewogen objektiv beschreiben und berichten. Zur Gesamtbetrachtung gehört weit mehr als nur eine angeblich alternativlose Version. Ich danke Ihnen für weitere Infos, die möglichst alle Aspekte beinhalten. Markus Zegels
Es wäre sicher sinnvoll, die RWTH Aachen University und das künftige Campus-Areal sowie das UKA bspw. auch Lindt als einen der größten Arbeitgeber in der Zukunft anzubinden. An den jetzigen vorgesehenen Haltepunkten muss die ÖPNV-Anbindung zu diesen Arealen schnell gewährleistet sein, sonst wird der Verzicht aufs Auto erschwert. Nicht jeder fühlt sich sicher auf einem Roller oder einem E-Bike...
Ist es geplant die Regiotramlinie auch vom Hbf nach Burtscheid fahren zu lassen und perspektivisch auch Aachen West mit dem Netz zu verbinden?
In Ihrer Antwort zu diesem Beitrag, schrieben Sie zu der möglichen Erweiterung der Regiotram bis zum Bahnhof Übach-Palenberg, dass diese in einer Machbarkeitsstudie untersucht wurde und die Ergebnisse hierzu bereits intern vorliegen. Sie haben ja einmal in der Vergangenheit, als es hier schon um diese Erweiterung ging zugesichert, dass Sie die Machbarkeitsstudie hierzu ebenfalls hier veröffentlichen werden. Wann wird diese Machbarkeitsstudie nun hier veröffentlicht? Inwieweit muss noch "das weitere Vorgehen" mit den beiden beteiligten Kommunen geklärt werden? Kann eine Veröffentlichung nicht unabhängig davon vorgenommen werden bzw. was sind die Gründe dies nicht zu tun? Können Sie denn schon sagen, zu welchem Ergebnis diese Machbarkeitsstudie grundsätzlich gekommen ist?
Vielen Dank.
Hallo,
ich wohne derzeit in Baesweiler, arbeite aber in Düsseldorf. Im Moment muss ich immer das Auto zum Bahnhof in Lindern oder Geilenkirchen nehmen, da Busse in der Frühe nur bedingt fahren. Meine Fahrtzeit rein mit Bus und Bahn sind über 2h, mit dem Auto direkt ca 50 Minuten und mit Auto+Bahn ab Lindern ca 70 Minuten.
Gibt es da eventuell Bestrebungen einen Ausbau der Verbindungen von Baesweiler an die Bahnstrecke Aachen-Mönchengladbach umzusetzen? Es ist für mich einfach so nicht wirklich möglich um 8:30 in Düsseldorf zu sein, wenn ich nicht um 5:30 den Bus nehme (Man muss ja bei der Bahn immer einen Puffer von mindestens 30% einplanen, damit man vielleicht pünktlich ist)
Ich finde das Projekt aber sehr erstrebenswert. Wir brauchen schnellen und zuverlässigen ÖPNV mehr als alles andere.
2013 gab es in Aachen einen Volksentscheid gegen die Campusbahn
2015 gab es in Oberhausen einen Volksentscheid gegen die Linie 105
2020 gab es in Wiesbaden einen Volksentscheid gegen die CityBahn
2024 gab es in Regensburg einen Volksentscheid gegen die Stadtbahn.
Das Gesamtbild zeigt eindeutig, dass Straßenbahnen bei den Deutschen unerwünscht sind. Kein Wunder, gilt die Straßenbahn doch als Hauptverkehrsmittel der sozialen Unterschicht.
Projekte wie Stuttgart 21 oder die Nord-Süd-Stadtbahn in Köln wurden ohne Beteiligung des Volkes beschlossen und statt sie zu stoppen, werden sie trotz massiver Kostensteigerungen immer weitergebaut. Dafür werden dann fleißig die Parkgebühren erhöht, um den Bürger immer mehr zu schröpfen.
Aus welchem Grund sträubt man sich hier vor einem weiteren Volksentscheid und versenkt jetzt so viel Geld in Planungskosten?
Liebe Leute von der Regiotram,
An der Streckenführung des Asts nach Merzbrück verstehe ich einige Punkte nicht. Hier meine Frage zur bereits vorhandenen Regiobahn:
Warum ist es sinnvoll neben der Erschließung durch die Bahn dort eine Tram hinzubauen? Das Ziel einer schnellen Verbindung für 14.000 Menschen, die dort arbeiten zwischen Aachen und Merzbrück kann die Bahn doch ebensogut lösen. Ferner schließt diese Streckenführung auch den Bahnhof Herzogenrath als für Wirtschaft und Forschung attraktive Verbindung nach Düsseldorf ein. Für 14000 Menschen erhöht man bestimmt den Takt und schafft eventuell Ausweichgleise. Wäre das nicht wesentlich günstiger?