Planungswerkstätten?
Was wurde aus den für 2026 angekündigten Planungswerkstätten?
Haben Sie noch weitere Fragen zur Regiotram? Hier können Sie Ihre Fragen direkt an das Projektteam stellen.
Was wurde aus den für 2026 angekündigten Planungswerkstätten?
Vom Hansemannplatz bis zur Normaluhr braucht man mit der 3B/13B nur 5 Minuten. Die Regiotram ist so umwegig, dass sie wesentlich länger benötigen würde.
So gut wie alle Buslinien halten entweder am Hansemannplatz oder am Kaiserplatz, somit wäre der Umweg über den Bushof nicht notwendig für den Umstieg. Würde es nicht daher ausreichen, vom Blücherplatz kommend über Hansemannplatz bis zum Kaiserplatz als Endhaltestelle zu fahren?
Am Kaiserplatz befindet sich das wichtige Einkaufszentrum Aquis Plaza und auch die Innenstadt ist in fußläufiger Entfernung erreichbar. Zudem kann am Kaiserplatz in die Linie 4 umgestiegen werden, die die Innenstadt bestmöglich erschließt.
Früher fuhr die 51 auch nicht zum Hauptbahnhof, sodass man entweder am Hansemannplatz in die 3B/13B umsteigen musste oder aus dem Bereich Soers/Gut Wolf kommend einfach direkt die 34 genommen hat, die an dem Hauptbahnhof (Haltestelle Kapitelstraße) hält.
Die Anbindung an die Bahn ist in Alsdorf möglich. Wer also von Baesweiler zum Aachener Hbf fahren will, kann an der Haltestelle Alsdorf Annapark in die Euregiobahn umsteigen und ist damit sogar schneller als mit der Regiotram.
Wenn zukünftig die Euregiobahn über die Innenstadt geführt wird, wird auch die Innenstadt von Würselen aus direkt mit der Bahn erreichbar sein.
Guten Tag,
Vor etlichen Jahren war schon eine Tram ua von und nach Brand im Gespräch. Leider wollten die Bürger dis nicht. Woher kommt der Sinneswandel oder wurde diesmal keine Befragung durchgeführt.
Ich selber halte das neue Projekt für Supere!
Am morgigen Samstag findet in der Aachener Innenstadt der „Fahrrad- und Mobilitätstag 2026“ statt. Wird das Team des Projekts Regiotram dort in irgendeiner Form vertreten sein? Falls ja: Wie genau wird Ihre Präsenz aussehen? Falls nein: Aus welchen Gründen verzichtet man auf diese Gelegenheit, mit einer größeren Zahl interessierter Bürgerinnen und Bürger direkt in Kontakt zu treten?
Guten Tag,
hat nicht im Abschnitt "In welchem Planungs und Umsetzungsstand befindet sich das Projekt?" der Fehlerteufel bei (?) etwas verschluckt:
"Das Projekt befindet sich derzeit in der Vorplanungsphase. Aktuell werden die Grundlagen und Vorplanungen für die Strecke Aachen Normaluhr – Baesweiler sowie den Ast zum Forschungsflugplatz Merzbrück erarbeitet. Weitere Schritte, wie Entwurfs‑ und Genehmigungsplanungen sowie die (?), erfolgen in den nächsten Projektphasen. Ein Bau ist erst nach Abschluss dieser Planungs‑ und Genehmigungsschritte vorgesehen." ?
MfG
Vielen Dank für die superschnelle und ausführliche Antwort zu FAQ 1-3. 2 Dinge sind mir aber noch aufgefallen.
- Wäre nicht im Abschnitt "Warum keine innovatives Bussystem" eine Erläuterung der Abkürzung MIV zweckmäßig?
- Könnte nicht ein zusätzlicher Abschnitt zum Thema "Autonomes Fahren", sowohl auf die Tram als auch auf Busse bezogen, sinnvoll sein?
MfG
Guten Tag,
erst einmal ist es erfreulich, dass auch geplant wird, die Regiotram bis Baesweiler zu verlängern. Hierzu schreiben Sie:
Zusätzlich soll eine neue Buslinie die Regiotram-Anbindung ergänzen und Setterich, Loverich und Beggendorf sowohl mit dem Haltepunkt Baesweiler Nord als auch mit dem Bahnhof Übach-Palenberg verbinden.
Derzeit gibt es keine ÖPNV-Verbindung zwischen Freialdenhoven und Setterich, weshalb ich immer mit dem Fahrrad bis zur Haltestelle Setterich Siedlung fahren muss. Es wäre gut, wenn diese Lücke geschlossen und die neue Buslinie bis Freialdenhoven verlängert werden könnte.
Viele Grüße
In der Machbarkeitsstudie zur Weiterführung der Regiotram von Baesweiler nach Übach-Palenberg werden innerhalb von Übach-Palenberg verschiedene Varianten überprüft. Jedoch fehlt auch meiner Sicht eine Variante, und zwar die Nutzung des Bahndamms der ehemaligen Zechenanschlussbahn zur Zeche Carolus-Magnus.
Der Bahndamm ist immer noch vorhanden und zum Teil liegen auch noch Gleise. Der Bahndamm folgt dem Übach und führt direkt zur Eisenbahnstrecke Aachen – Mönchengladbach zum Bahnhof „Übach-Palenberg“. Diese Nutzung der ehemaligen Zechenanschlussbahn bietet eine topographische einfache Variante ohne schwierige Trassenführung der Regiotram über die Kirchstraße, Kapellenstraße und Bahnhofstraße im Stadtteil Palenberg und hat auch noch genügend Platz für Geliese am Bahnhof Übach-Palenberg.
Aus welchen Gründen wurde diese Variante nicht in Betracht gezogen?
Welche Vorteile hat die Regiotram?
Ist es nicht etwas zu euphorisch zu schreiben, dass eine Straßenbahn zwei bis drei Doppelgelenkbusse ersetzen kann? Der ASEAG-Doppelgelenkbus Nr. 235 der Fa. Van Hool hatte 54 Sitzplätze und (beim Transport von 2 Rollstühlen) 121 Stehplätze, insgesamt also 175 Plätze. Die im Abschnitt „Welche Fahrzeuge werden als Regiotram fahren“ genannten Fahrzeugkapazitäten der (zu langen?) Fahrzeuge in Lüttich (372 Plätze) und Luxemburg (450 Pl.) kommen mir sehr hoch vor. Ein Screenshot von der früheren CAF-Webseite zum Luxemburger Fahrzeug weist zwar immerhin eine Gesamtkapazität von 422 Plätzen aus, aber bei den Stehplätzen berechnet mit 6 Personen pro qm (in Deutschland doch wohl üblich: 4 Pers. pro qm!). Es stellt sich natürlich auch die Frage, ob eine sehr hohe Kapazität durch den Verzicht auf allzu viele Sitzplätze erreicht worden ist!
Zunächst großes Lob für die aktuelle FAQ-Fassung: sowohl von der Idee her als auch in der Ausführung hervorragend!
Gerade deshalb aber einige Detailkritik zu 3 Abschnitten:
1) Welche alternativen Verkehrssysteme und Lösungen wurden in der Machbarkeitsstudie untersucht?
Mir scheint, dass man die Abkürzung BOStrab nicht ohne Erklärung für den oftmals nicht sachkundigen Informationssuchenden verwenden sollte.
2) Welche Fahrzeuge werden als Regiotram fahren?
Wären nicht, wenn man von 45 m langen Bahnsteigen ausgeht (vgl. Gesamtpräsentation zur Sitzung des Mobilitätsausschusses der Stadt Aachen vom 19.03.2026, Seite 39 – Skizze zum Bahnhofpl.), die in diesem Abschnitt der FAQ genannten Fahrzeuge aus Luxemburg und Lüttich mit einer Länge von 45,41 m zu lang? Dies würde erst recht gelten, wenn man davon ausgeht, dass der Bahnsteig ca. 2 m länger als das Fahrzeug sein sollte, um eine Reserve für ein Verbremsen oder eine falsche Positionierung zu haben (vgl. Trassenstudie für ein zukunftssicheres ÖPNV-System auf eigener Trasse – Dokumentation AP-B 100 - der Firma Ramboll zum Stadtbahnprojekt Kiel, Seite 48). Bei etwas kürzeren Fahrzeugen wäre dann natürlich auch die Kapazität etwas geringer.
3) siehe nächste Frage
Ich stelle mir die Frage warum der zweitgrößte Arbeitgeber in Aachen , die Uniklinik (UKA), nicht direkt an die Tram angebunden wird ? Mit fast 9000 Mitarbeitern an einem Standort ist es für mich nicht nachvollziehbar , das der Nordkreis keine durchgehende Verbindung mit dem UKA hat. Das ist auch schon mit der Linie 51 so. Ich benötige aus Alsdorf zur Uniklinik über eine Stunde von Haltestelle zur Haltestelle. Eine Strecke die ich mit PKW in 20 Minuten fahre ( von Haustür bis zum Parkplatz). Solange nicht zumindest eine durchgehende Verbindung angeboten wird , bleibt auch die Tram leider für mich keine akzeptable Alternative.
Guten Tag,
die Projektkarte auf der Startseite weist seit kurzem einen Link zu 2 Detailplänen für den Bereich von der Haltestelle Alter Posthof (Franzstr.) bis zur Kurhausstr. auf. Eine Version zeigt eine Haltestellenanordnung am Elisenbrunnen wie auch zur Zeit, wobei jeweils die in Fahrtrichtung hintere Haltestelle für die Regiotram vorgesehen sein dürfte. Dies entspricht wohl dem Entwurf in der Machbarkeitsstudie (--> "alte Version"). Bei der "neuen Version" sind die Haltestellen hingegen zwischen dem Fußgängerübergang und der Peterstr. konzentriert; zwischen Übergang und Kapuzinergraben liegt keine Haltestelle mehr. Dies bedeutet wohl, dass der Fußgängerbereich zwischen Übergang und Peterstr./Ursulinerstr. reduziert werden müßte, während zwischen Übergang und Kapuzinergr. mehr Platz für Fußgänger wäre.
Für den Wochenmarkt bietet die "neue Version" möglicherweise Vorteile. Beim ÖPNV würden die Umsteigewege eher kürzer - ein klarer Vorteil. Auch scheint mir die Haltestellenlage übersichtlicher zu sein. Ich frage mich aber, ob diese Version genügend Haltestellenraum für den Busverkehr bietet, denn eine Mitnutzung der Regiotram-Haltestelle ginge wegen des Mittelbahnsteiges nicht. Bei der "alten Version" wäre dies anders, so dass z. B. das C-Shuttle am gleichen Bahnsteig wie die Regiotram halten könnte.
In jedem Fall fragt sich, wo in der Tourismus-Saison die Sightseeing-Busse halten sollen? Wäre da nicht eine (kleine) eigene Haltestelle (wie für den SEV am Hbf) sinnvoll? MfG