"Übach-Palenberg soll eine Straßenbahn bekommen"
Der neue Sachverhalt "Übach-Palenberg" fehlt noch auf der Zeitschienenseite "Meilensteine"!?
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Der neue Sachverhalt "Übach-Palenberg" fehlt noch auf der Zeitschienenseite "Meilensteine"!?
So formuliert die Aachener Zeitung in ihrer Ausgabe vom 3. April 2026. Dort heißt es zudem, dass bereits festgelegt worden sei, auf welcher Strecke die Bahn verkehren soll und mit welchen Kosten grob zu rechnen ist. Weiterführende Details bleiben jedoch unklar, da der Artikel hinter einer Paywall liegt.
Grundsätzlich stellt sich die Frage: Verfügt die Aachener Zeitung über Informationen, die der Öffentlichkeit bislang nicht zugänglich sind? Wurden die angekündigten Gespräche mit der Lokalpolitik möglicherweise bereits geführt – und wenn ja, mit welchen Ergebnissen? Und ist in absehbarer Zeit auch hier mit der Veröffentlichung der Resultate der Machbarkeitsstudie zur Verlängerung bis Übach-Palenberg zu rechnen?
Ist es technologisch möglich die Regiotram später in einen dichteren Takt automatisiert im CBTC Moving Block System fahren zu lassen? Es wäre interessant wenn alle drei Minuten eine Tram von Aachen Normaluhr bis zum Tivoli/ Sportpark Soers fahren könnte. Gerade bei Großereignissen ist Kapazität und eine schnelle Verfügbarkeit sehr wichtig.
Wird die Regiotram rechtzeitig zu den Olympischen Spielen fertig werden, falls „Köln Rhein-Ruhr“ als Austragungsregion in Deutschland ausgewählt wird und könnte es für das Projekt zusätzliche Gelder geben?
Ein Ingenieurbüro wurde vom Aachener Verkehrsverbund damit beauftragt, die Verkehrsströme im nördlichen Teil der Städteregion Aachen zu untersuchen. Im Rahmen dieser Untersuchung wurden die Verkehrsbewegungen zwischen den Städten Aachen, Würselen, Alsdorf und Baesweiler erfasst und analysiert.
Welche zentralen Ergebnisse haben diese Verkehrsmessungen hervorgebracht? Welche Muster und Entwicklungen lassen sich aus den erhobenen Daten erkennen? Und welche Schlussfolgerungen können aus den Ergebnissen im Hinblick auf die Planung und mögliche Umsetzung der Regiotram gezogen werden, insbesondere in Bezug auf Streckenführung, Nachfragepotenzial und verkehrliche Entlastung?
Sehr geehrtes Regiotram-Team,
im Rahmen der aktuellen Planungen zur Regiotram bin ich auf Straßenbahnsysteme gestoßen, die abschnittsweise ohne Oberleitung fahren können – z. B. Modelle wie die CAF Urbos 3, die über entsprechende Energiespeicher verfügen. (https://de.wikipedia.org/wiki/CAF_Urbos#Urbos_3).
Der Einsatz eines streckenweise oberleitungsfreien Systems könnte dabei verschiedene potenzielle Vorteile bieten:
- Reduzierter baulicher Aufwand, besonders in engen oder historischen Bereichen.
- Verbessertes Stadtbild, da keine Masten oder Leitungsinfrastruktur erforderlich sind.
- Potenzielle Kostenvorteile durch geringere Infrastruktur- und Wartungskosten.
- Flexiblere Streckenführungen dank wegfallender Oberleitungsabhängigkeit.
- Schonender Umgang mit denkmalgeschützten Bereichen, da weniger Eingriffe notwendig sind.
Mich würde interessieren, ob solche Systeme schon Teil Ihrer bisherigen Evaluierung waren oder ob deren Einsatzfähigkeit für Aachen möglicherweise geprüft werden könnte.
Vielen Dank vorab für Ihre Rückmeldung und Ihre Arbeit an diesem wichtigen Projekt für die Region.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Jakob
Welche Systeme zur Buchung von Tickets wird es geben? Sind Ticketautomaten an den Haltestellen oder in den Zügen geplant? Wird auf Ticketkäufe beim Fahrer wie in Straßenbahnen üblich verzichtet? Wird (wie in manchen Antworten zu anderen Fragen erwähnt) eezy als primäre Zahlungsmöglichkeit angestrebt?
Ist es möglich ein NFC-basiertes "Tap & Ride" System einzuführen, bei dem direkt in den Bahnen (und auch seeehr gerne in den Bussen der ASEAG) mit Debit- und Kreditkarten ein- und ausgecheckt werden kann? Ich habe dieses (scheinbar in den ganzen Niederlanden und auch in vielen Städten Deutschlands umgesetzte) System als Tourist in Amsterdam erlebt und als unglaublich wertvoll empfunden, weil es keiner App und keinem zusätzlichen Konto bedarf. Vom Konzept her ist es recht ähnlich zu eezy, bietet jedoch eine wesentlich geringere Einstiegshürde und viel größere Benutzerfreundlichkeit für Touristen. Vielleicht lassen sich (langfristig oder bis zum Start der Regiotram) ja sogar beide Konzepte miteinander verknüpfen, sodass Fahrten mit Tap and Ride in der App nachverfolgt werden können / die physische Kreditkarte als Ticketnachweis bei leerem Akku zählt / die Limits von Eezy auch mit der Kreditkarte berücksichtigt werden.
Ich freue mich schon auf die RegioTram, finde die zahlreichen Beteiligungsmöglichkeiten und offene Kommunination super und bin gespannt, ob Vorschläge wie diese bereits angedacht sind oder noch in die Planungen integriert werden können. Danke!
Wird die Regiotram autonom fahren ?
Ich würde gerne wissen, ob Doppeldecker wie in Hong-Kong oder Doppeldeckersitze wie sie für Flugzeuge diskutiert werden, eine realistische Option sein könnten, Kosten für längere Bahnsteige und Fahrzeuge zu vermeiden und nicht auch ein Markenzeichen für dieses Straßenbahnprojekt sein könnten. Schließlich hat man beim Neubau die einzigartige Möglichkeit, im Vorraus Unterführungen und Oberstromleitungen an höhere Fahrzeuge anzupassen.
Hallo zusammen,
Gerade wird die Bahnstrecke der EVS zwischen Herzogenrath und Alsdorf Annapark elektrifiziert. Am Annapark, wo die Regiotram und die euregiobahn sich schneiden, sollen die Gleise tiefergelegt werden, auch um den aktuellen Bahnübergang wegzubekommen. Meine Frage: warum wird die Strecke jetzt elektrifiziert, wenn man dann in 10 Jahren dann möglicherweise wieder alles rausreißen und einige Meter tiefer legen muss? Würde es nicht mehr Sinn machen, beides gleichzeitig zu machen, also jetzt schon die Gleise tieferzulegen und dabei zu elektrifizieren? Oder habe ich das einfach nur falsch verstanden?
Vielen Dank im Voraus und viel Erfolg bei der weiteren Umsetzung der Regiotram! Freue mich schon, wenn sie endlich fährt
Sehr geehrte Damen und Herren,
Die aktuelle aktuelle Projektkarte sieht in der Nähe des Forschungsflugplatzes die Haltestelle "Aeropark" vor. Diese ist derzeit etwa 500m südlich der Landebahn eingezeichnet. Der aktuell entstehende Aeropark befindet sich jedoch nördlich des Flughafens, südlich ist bis jetzt kein Ausbau geplant, und auch im nördlichen Park sind noch nicht alle Flächen genutzt, sodass nicht davon auszugehen ist, dass sich das Gewerbegebiet künftig südlich des Flughafen erstrecken wird. Von der Haltestelle "Aeropark" sind es also über 1100m zu Fuß, bis man die ersten Ausläufer des neuen Gewerbegebiets erreicht. Das ist weiter als von der Endhaltestelle Merzbrück!
Wieso wurde die Haltestelle in ihrer jetzigen Lage geplant? Wäre es trassierungsmäßig einfacher/günstiger, dem EVS-Wegerecht noch weiter zu folgen, und den Bogen nach Norden erst direkt neben der Strecke der RB20 zu machen? Ist der Ausbau eines Gewerbeparks südlich des Flughafens vorgesehen, von dem wir bisher noch nichts wissen? Alternativ wäre eine Haltestelle in der Nähe des Kreisverkehrs am westlichen Ende der Bahn besser für die Erschließung des Aeroparks geeignet.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten und die transparente Kommunikation.
Die RegioTram ist an sich ein gutes Konzept. Ich frage mich, ob man auch folgende Trassenvariante in Betracht gezogen hat:
Ab der Haltestelle Ofden (Überheide) über Kurt-Koblitz-Ring, Luisenstraße und Eschweiler Straße bis Mariadorf Dreieck. An der Haltestelle Mariadorf Dreieck besteht Anschluss an die Busse nach Eschweiler, Aldenhoven und Jülich sowie an den Mariadorfer Stadtbusverkehr.
Haltestellen wären dann:
Kellersberg Broicher Straße, Grenzweg, Rathaus, Feuerwehrhaus, Siedlung Ost/Pommernstraße, Mariadorf Kirche (Bahnhof), Im Boisch und Mariadorf Dreieck.
Die Strecke in Richtung Baesweiler würde dann ab der Haltestelle Rathaus weiter geradeaus über den Kurt-Koblitz-Ring führen. Die Haltestelle Annapark wird dann nicht angefahren, da es bereits eine Direktverbindung zwischen Aachen Hbf und Alsdorf-Annapark mit der Euregiobahn gibt und zudem ein Anschluss an der Haltestelle Mariadorf Kirche (Bahnhof) bestehen würde.