Die derzeitig favorisierte Variante zur Anbindung der Regiotram an den ZOB Annapark Alsdorf sieht ein aufwendiges Brückenbauwerk in Verbindung mit der aufwendigen "Tieferlegung" der Euregiobahntrasse im Bereich des Bahnübergangs vor. Dieses Großbauvorhaben hätte zur Folge, dass für einen Zeitraum von mehreren Jahren der Haltepunkt Annapark durch die Euregiobahn nicht mehr erreichbar sein würde. Darüber hinaus müssten die Busverbindungen der (Linie 51) und weitere aufwendige Umwege über die B 57 (Kurt-Koblitz-Ring) fahren, da der nahegelegene Bahnübergang Broicher Straße ebenfalls von der "Tieferlegung" der Euregiobahntrasse betroffen wäre. Daher ist es erforderlich, diese Variante ernsthaft zu überdenken.
Meine Ortsbesichtigung hat ergeben, dass sich die Trasse der Euregiobahn nur wenige hundert Meter westlich des Annaparks in Höhe des Gebäudes der Zahnarztpraxis Pohlen aufgrund des in westlicher Richtung ansteigenden Geländes bereits in einer Tallage befindet. Deshalb halte ich die ernsthafte Prüfung einer alternativen Trassenführung der Regiotram für erforderlich und sinnvoll:
In Kürze: Alsdorf Würselener Straße wie geplant, Abzweigung der Trasse nach links in nordwestlicher Richtung am Fuß der Bergehalde und hinter der Bebauung, Querung der Prämienstraße, Regiotram Brücke über in Tallage geführter Euregiobahn, Einbeziehung der natürlichen Anhöhe, Rechtsbogen und Führung über die Konrad-Adenauer-Allee bis zum ZOB Annapark.