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Trassenvorschlag Ortserschließung Setterich

Trassenvorschlag Ortserschließung Setterich

Ich möchte gerne auch einmal einen Vorschlag zur RegioTram unterbreiten und hoffe, dass so etwas im Planungsteam zumindest man betrachtet wird:

Von verschiedenen Stimmen (und auch vom Seite Setterichs) wurde dafür gekämpft, die Bahn in Richtung Setterich zu verlängern. Aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse wurde dies bisher ja nicht in Betracht gezogen. Grundsätzlich ist Setterich als dicht besiedelte Ortschaft direkt an die geplante Endhaltestelle in Baesweiler Nord angrenzend und daher für eine kostengünstige Verlängerung geeignet.
Beim genauen Betrachten habe ich überlegt, ob es nicht möglich wäre, die Bahn um eine Haltestelle in Richtung Setterich Ortsmitte zu verlängern. Platz für eine Endhaltestelle würde sich auf der Brachfläche am Kreisverkehr Hauptstraße/Schmiedstraße finden - dies ist deutlich näher an der Ortsmitte. Die Wendeanlage könnte somit untergebracht werden. Die Führung in Richtung Baesweiler müsste wohl im Mischverkehr auf der Hauptstraße stattfinden, da der Straßenraum begrenzt ist. Vermutlich ist das in einer dörflichen Umgebung jedoch weniger ein Problem.

Sehr vorteilig ist, dass man etwa die Hälfte des Settericher Ortsgebiets an die RegioTram anschließen kann, welche den Anschluss sonst knapp verpassen würden. Nachteilig hingegen, dass somit nicht gesamt Setterich angeschlossen werden kann.

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Antwort

Die Regiotram wurde im Prozess der Machbarkeitsstudien auch in der Nordrichtung weitestmöglich verlängert. Die Führung bis an den Übergang von Baesweiler und Setterich lässt die Möglichkeit offen, die euregiobahn ebenfalls zu realisieren. Eine Potentialstudie, die eine Fortführung der Regiotram Richtung Übach-Palenberg untersucht ist angedacht, dabei wird auch eine Verlängerung nach Setterich mit betrachtet werden.

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Kommentare

Gespeichert von Gast am Di., 18.06.2024 - 12:04

Das Ganze liegt natürlich unter der Voraussetzung, dass im Bebauungsplan dort keine anderweitige Bebauung vorgesehen wird - das ist vermutlich bereits erfolgt. Falls dies jedoch nicht gesetzt ist, würde ich mich freuen, wenn diese Variante in Betracht gezogen wird.
Die Verlängerung würde nur knapp 700m Strecke betragen und eine nicht unbeträchtliche Zahl an die Bahn anschließen. Der Kosten-Nutzen-Faktor einer solchen Verlängerung wäre ziemlich sicher eindeutig >1.

Viele Grüße

Gespeichert von Gast am Mo., 24.06.2024 - 10:11

Die gleiche Frage wurde bereits vom Projektteam wie folgt beantwortet:
Die Verlängerung nach Setterich wurde nicht vertieft geprüft. Die Endhaltestelle wurde im Vergleich zur ersten Stufe der Machbarkeitsstudie weitmöglichst an den Stadtrand geführt. Eine Weiterführung würde die Verkehrsdurchführung auf der L50 beeinträchtigen und wäre mit der potentiellen Führung der euregiobahn nach Baesweiler nicht kompatibel.

Ich denke, dass man erstmal versuchen sollte die aktuellen Planungen umzusetzen, bevor man ernsthaft über Erweiterungen diskutiert. Man sollte die Politik und die Bürger erstmal nicht mit solchen Gedanken überfordern und erstmal zusehen, dass man überhaupt einmal anfängt zu bauen.
Und zu Ihrem Vorschlag die Regiotram nach Setterich hinein zu leiten, habe ich folgende Meinung: Ich denke, dass die heute geplante Endhaltestelle ausreicht, um Setterich zu bedienen. Die Haltestelle ist gut erreichbar und würde so denke ich auch in Zukunft noch mit Bussen angebunden werden. Ich glaube der Aufwand wäre zu groß für den zu erwartenden Nutzen.
Ich fände es z.B. perspektivisch viel sinnvoller, die Regiotram entlang des Ludwig-Erhard-Rings bzw. L225, bis zur Fabrik der Schwarz Gruppe, zu führen. Die zusätzlichen Haltestellen wären: Geilenkirchener Str. / Gewerbegebiet, Carl-Alexander-Park und David-Hansemann-Str. / Schwarz Gruppe. Ich gehe davon aus, dass das Fahrgastpotential hier deutlich größer wäre.
Aber auch hier würde ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht drüber debattieren.

Hierfür existiert bereits ein eigenes Projekt, welches unter dem klangvollen Namen "BrainTrain" läuft. Hier ist die Überlegung die Euregiobahn von Siersdorf aus bis nach Jülich fortzuführen. Quasi um die Wissenschafts- und Forschungsstandorte Aachen und Jülich miteinander zu verbinden. Aber das ganze steckt noch in den Kinderschuhen und ist noch nicht mal im Ansatz soweit wie das Projekt Regiotram. Und hier sehen wir ja schon, wie lange sich alles hinzieht... Mit dem "BrainTrain" kann man also (wenn überhaupt) zwischen 2040 und 2050 rechnen... Die verschieben ja jetzt auch schon immer wieder die Reaktivierung der Bahnstrecke von Alsdorf.Kellersberg bis Siersdorf. Dann wäre ja zumindest ein Teilstück des "BrainTrain" fertig. Aber die Strecke ist in der Ausschreibung zur dessen Bedienung ab Ende 2026 vermerkt... Also hoffe/denke ich, dass dies zumindest noch bis 2026 geschieht.

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