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Querung der Ringbahn am Annapark

Querung der Ringbahn am Annapark

In einer vorangegangenen Frage zur Anbindung des Annaparks schrieben Sie, dass eine niveaugleiche Querung (Schrankenlösung) der Eisenbahn durch die Regiotram nicht möglich wäre. Da stellt sich mir die Frage: Warum nicht? Ich verweise hier auf die Bahnstrecke Köln - Frechen, welche auf der Aachener Straße in Köln die KVB-Linie 1 höhengleich kreuzt. Also ist dies technisch mit einem überschaubaren Aufwand absolut möglich. Dieses pauschal behaupten es ginge nicht, ist mir zu einfach argumentiert.

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Antwort

Technisch ist eine niveaugleiche Kreuzung möglich, bringt jedoch für beide Verkehre betriebliche Einschränkungen mit sich. Zum Beispiel was die zulässige Höchstgeschwindigkeit angeht, ganz abgesehen von der notwendigen Wartezeit während der Schließzeiten. Letztlich ausgeschlossen wird eine niveaugleiche Querung jedoch durch §15 Abs. 3 der Bau- und Betriebsordnung für Straßenbahnen. Dort heißt es: „Straßenbahnstrecken dürfen Eisenbahnstrecken des öffentlichen Verkehrs nicht höhengleich kreuzen.“ Eine Neuanlage ist daher nicht genehmigungsfähig.
Die Kreuzung auf der Aachener Straße besteht seit 1894 und genießt daher Bestandsschutz. Zudem wird die Strecke Köln – Frechen in diesem Bereich nur gelegentlich durch Güterzüge genutzt, ist also nicht mit der euregiobahn-Ringbahn am Annapark zu vergleichen. Hier werden nach Fertigstellung des Streckenteils nach Siersdorf künftig vier Züge die Stunde verkehren.

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