Endhaltestelle Kaiserplatz statt Hauptbahnhof

Endhaltestelle Kaiserplatz statt Hauptbahnhof

Vom Hansemannplatz bis zur Normaluhr braucht man mit der 3B/13B nur 5 Minuten. Die Regiotram ist so umwegig, dass sie wesentlich länger benötigen würde.

So gut wie alle Buslinien halten entweder am Hansemannplatz oder am Kaiserplatz, somit wäre der Umweg über den Bushof nicht notwendig für den Umstieg. Würde es nicht daher ausreichen, vom Blücherplatz kommend über Hansemannplatz bis zum Kaiserplatz als Endhaltestelle zu fahren?

Am Kaiserplatz befindet sich das wichtige Einkaufszentrum Aquis Plaza und auch die Innenstadt ist in fußläufiger Entfernung erreichbar. Zudem kann am Kaiserplatz in die Linie 4 umgestiegen werden, die die Innenstadt bestmöglich erschließt.

Früher fuhr die 51 auch nicht zum Hauptbahnhof, sodass man entweder am Hansemannplatz in die 3B/13B umsteigen musste oder aus dem Bereich Soers/Gut Wolf kommend einfach direkt die 34 genommen hat, die an dem Hauptbahnhof (Haltestelle Kapitelstraße) hält.

Die Anbindung an die Bahn ist in Alsdorf möglich. Wer also von Baesweiler zum Aachener Hbf fahren will, kann an der Haltestelle Alsdorf Annapark in die Euregiobahn umsteigen und ist damit sogar schneller als mit der Regiotram.

Wenn zukünftig die Euregiobahn über die Innenstadt geführt wird, wird auch die Innenstadt von Würselen aus direkt mit der Bahn erreichbar sein.

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Antwort

Die Verknüpfung mit dem Schienennetz ist aus unserer Sicht sinnvoll. Viele Menschen wollen aus der Innenstadt zum Hauptbahnhof bzw. vom Bahnhof in die Innenstadt oder auch zu anderen Zielen der Regiotram, etwa den Sportpark Soers. Die ursprüngliche Idee sah nur eine Führung bis Aachen Bushof bzw. Elisenbrunnen vor. Aus Wirtschaftlichkeitserwägungen, also weil es sich deutlich stärker lohnt, wurde die Strecke bis Aachen Hauptbahnhof bzw. Normaluhr verlängert.

Die Euregiobahn wird weder den Innenstadtkern Aachens, noch Würselens bedienen. Hierzu gibt es keine Planungen. Das Nachfolgeprojekt der in den 90er Jahren diskutierten Innenstadtanbindung der Euregiobahn ist die Regiotram.

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Kommentare

Gespeichert von Gast am Fr., 22.05.2026 - 18:42

Umsteigen statt Direktverbindung - das ist m. E. schon eine mehr als seltsame Konzeption, die auch nicht dadurch besser wird, dass es früher vergleichbare Fälle gegeben hat (O-Bus-Linie 51 zum Kaiserplatz statt ins Stadtzentrum).
Völlig realitätsfern z. B. die Aussage, dass "in die Linie 4 umgestiegen werden" kann, "die die Innenstadt bestmöglich erschließt." Der 15-Min.-Takt der Linie 4 ist viel zu dünn, um von einer bestmöglichen Erschließung (in der Innenstadt einer 260.000-Einw.-Kommune!) sprechen zu können. Auch als ÖPNV-Anbindung des Markts ist dieser Fahrplantakt natürlich viel zu wenig. Vielleicht würde anstelle des früher geplanten Marktliners (den die Politik wohl mit Freuden begraben hat, weil man so wieder auf Kosten der ÖPNV-Nutzer Geld sparen kann) schon ein dichterer Takt der Linie 4 helfen, die mindestens alle 10, besser alle 7,5 Min. fahren müßte. Derzeit ist diese Erschließung so schlecht, dass auch eine schwache Nachfrage kein Argument sein kann!

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