FAQ (Frage 1 und 2)

FAQ (Frage 1 und 2)

Zunächst großes Lob für die aktuelle FAQ-Fassung: sowohl von der Idee her als auch in der Ausführung hervorragend!

Gerade deshalb aber einige Detailkritik zu 3 Abschnitten:
1) Welche alternativen Verkehrssysteme und Lösungen wurden in der Machbarkeitsstudie untersucht?
Mir scheint, dass man die Abkürzung BOStrab nicht ohne Erklärung für den oftmals nicht sachkundigen Informationssuchenden verwenden sollte.
2) Welche Fahrzeuge werden als Regiotram fahren?
Wären nicht, wenn man von 45 m langen Bahnsteigen ausgeht (vgl. Gesamtpräsentation zur Sitzung des Mobilitätsausschusses der Stadt Aachen vom 19.03.2026, Seite 39 – Skizze zum Bahnhofpl.), die in diesem Abschnitt der FAQ genannten Fahrzeuge aus Luxemburg und Lüttich mit einer Länge von 45,41 m zu lang? Dies würde erst recht gelten, wenn man davon ausgeht, dass der Bahnsteig ca. 2 m länger als das Fahrzeug sein sollte, um eine Reserve für ein Verbremsen oder eine falsche Positionierung zu haben (vgl. Trassenstudie für ein zukunftssicheres ÖPNV-System auf eigener Trasse – Dokumentation AP-B 100 - der Firma Ramboll zum Stadtbahnprojekt Kiel, Seite 48). Bei etwas kürzeren Fahrzeugen wäre dann natürlich auch die Kapazität etwas geringer.
3) siehe nächste Frage

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Antwort

Herzlichen Dank für das Feedback und Ihre Kritik!

Zu 1): Es wurde eine Erläuterung beigefügt, danke für den Hinweis.

Zu 2): Die deutsche DIN-Norm regelt tatsächlich, dass bei Haltestellen für die Länge gilt: Fahrzeuglänge + Zuschlag für ungenaues Halten. Diese Norm wird kaum erfüllt und es sind nach Rücksprache mit den Aufsichtsbehörden Anpassungen möglich. Technisch würde es ausreichen eine Bahnsteiglänge von weitesten Türabstand für den Fahrgastwechsel + Zuschlag für ungenaues Halten einzuhalten. Das hieße, dass z.B. die Führerstände auch im Rampenbereich zur Haltestelle liegen könnten. So genau, dass wir die Fahrzeuge auf den cm eingrenzen können sind wir in der Planung noch nicht. Die Nennung der Fahrzeuge in Lüttich und Luxemburg dienten als Beispiel. Es kann sein, dass die Fahrzeuge am Ende nur 44 Meter lang sein werden. Dies wird keine Auswirkungen auf die derzeitige Infrastrukturplanung haben. Je Meter verlieren wir etwa eine Kapazität von 10 Personen. Das ist nicht viel, aber summiert sich natürlich, sollten die Fahrzeuge erheblich kürzer werden.

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