Die Regiotram sieht die Schaffung einer grundlegenden, leistungsfähigen Verbindung zwischen den Kommunen entlang einer Achse mit hoher Nachfrage vor, die durch die jeweiligen Stadtzentren verläuft. Entsprechend können nicht alle Verkehrsrelationen zu konkreten Zielen zwischen und innerhalb der Kommunen ausschließlich mit der Regiotram direkt bedient werden.
Für Ziele wie die RWTH und das Universitätsklinikum, als größte Arbeitgeber der Region, besteht für Nutzende aus den nördlichen Kommunen bereits heute eine Alternative über den Schienenverkehr in Verbindung mit einem Bus‑Umstieg. Es ist zutreffend, dass sich die Reisezeiten in diesem Fall durch die Nutzung der Regiotram nicht deutlich verbessern würden, da eine Fahrt vom Annapark bis zum Universitätsklinikum mit Umstieg am Alter Posthof oder am Misereor voraussichtlich rund 50 Minuten dauern würde.
Die Nutzung der Regiotram eignet sich daher insbesondere für Nutzende dieser Verkehrsrelation, wenn sie ihre Wege mit Aktivitäten in den Innenstädten, etwa Einkäufen oder Terminen, verknüpfen.
Es wird erwartet, dass sich die Fahrzeiten für die Nutzenden insbesondere zwischen den Stadtzentren deutlich verkürzen und dass durch effizientere Umsteigemöglichkeiten im Bussystem die bequeme Erreichbarkeit von Zielen abseits der Strecke spürbar verbessert wird.
Zukünftige Linienführungen innerhalb der Stadt Aachen werden erst nach der Genehmigung der ersten Linie diskutiert. Dabei ist dann auch die Anbindung der Uniklinik denkbar.
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