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Ast nach Mariadorf Dreieck

Ast nach Mariadorf Dreieck

Die RegioTram ist an sich ein gutes Konzept. Ich frage mich, ob man auch folgende Trassenvariante in Betracht gezogen hat:

Ab der Haltestelle Ofden (Überheide) über Kurt-Koblitz-Ring, Luisenstraße und Eschweiler Straße bis Mariadorf Dreieck. An der Haltestelle Mariadorf Dreieck besteht Anschluss an die Busse nach Eschweiler, Aldenhoven und Jülich sowie an den Mariadorfer Stadtbusverkehr.

Haltestellen wären dann:
Kellersberg Broicher Straße, Grenzweg, Rathaus, Feuerwehrhaus, Siedlung Ost/Pommernstraße, Mariadorf Kirche (Bahnhof), Im Boisch und Mariadorf Dreieck.

Die Strecke in Richtung Baesweiler würde dann ab der Haltestelle Rathaus weiter geradeaus über den Kurt-Koblitz-Ring führen. Die Haltestelle Annapark wird dann nicht angefahren, da es bereits eine Direktverbindung zwischen Aachen Hbf und Alsdorf-Annapark mit der Euregiobahn gibt und zudem ein Anschluss an der Haltestelle Mariadorf Kirche (Bahnhof) bestehen würde.

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Antwort

Vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Rückmeldung.

Der Fokus liegt darauf, das Zentrum von Alsdorf am Annapark zu bedienen, da dort Anschluss zu anderen Verkehrsmitteln besteht und eine zentrale Lage in der Stadt erschlossen wird. Wenn eine Kreuzungsbeseitigung der EVS (Euregiobahn) jedoch ungünstig für das Projekt ist, kann die Trasse alternativ über den Kurt-Koblitz-Ring geführt werden, weshalb wir diese Linienvariante nicht ausschließen. Den Ast nach Mariadorf Dreieck schließen wir jedoch eher aus, da auf dieser Strecke sehr enge Stellen vorhanden sind, wie zum Beispiel auf der Eschweiler Straße. Zudem bestehen bereits parallele Verbindungen zwischen Alsdorf Annapark und Mariadorf Dreieck (RB20 bis Alsdorf-Mariadorf und weiter mit der Linien 11 oder mit der Linie 28 direkt vom Annapark bis nach Mariadorf Dreieck), welche den Bedarf bereits decken. Vor diesem Hintergrund finden wir es nicht sinnvoll die Nachfrage doppelt zu decken mit hohen Infrastrukturkosten.

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Kommentare

Gespeichert von Gast am Di., 03.02.2026 - 11:24

Komisch, dass die Verhältnisse auf einmal zu eng sind. Früher sind da doch auch Straßenbahnen gefahren. Die 28 war früher ja mal eine Straßenbahnlinie. Die Liniennummer wurde dann 1:1 für den Bus übernommen.

Die alte Aachener Straßenbahn war meterspurig, die Fahrzeuge maximal 2,20 m breit - beides heute nicht mehr zeitgemäß. Selbst die längsten Gelenkbahnen dürften damals weniger als 30 m lang gewesen sein (vgl. z. B. https://de.wikipedia.org/wiki/ASEAG_7103%E2%80%937113).
Die Regiotram soll die Normalspur mit einer Breite von 1435 mm nutzen. Außerdem sind nach den bisherigen Angaben Straßenbahnen mit einer Breite von 2,65 m und einer Länge von ca. 40 m vorgesehen, die natürlich wesentlich mehr Raum für Fahrgäste und einen besseren Komfort bieten würden als die seinerzeiten engen Bahnen. Diese modernen Fahrzeuge benötigen aber natürlich auch mehr Platz.

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