Ja, wenn nach dem Förderbescheid unerwartete Mehrkosten auftreten, sind diese durch die Kommunen zu tragen. Der Förderbescheid für die Infrastruktur erfolgt jedoch nach der Planung, sodass die Kosten dann relativ gut zu kalkulieren sind.
Die jährlichen Folgekosten im Vergleich zum Status quo wurden überschlägig in der Machbarkeitsstudie errechnet. Der reine Betrieb inklusive der Fahrzeugkosten wird mit 3,6 Mio. € pro Jahr Mehrbelastung kalkuliert, . Der Infrastrukturunterhalt schlägt mit 1,7 Mio € p.a. zu Buche, dem gegenüber stehen höhere Fahrgelderträge (also ein Plus) in Summe von 2,9 Mio. € pro Jahr. Der Zuschuss der Kommunen zum ÖPNV würde entsprechend steigen.
Dem gegenüber steht jedoch ein erheblicher Nutzen- und Komfortgewinn, der uns das Geld Wert sein sollte.
Zu den hier entbrannten Fahrzeugdiskussionen: Der Citylink spielt in den aktuellen Überlegungen keine Rolle mehr, dieses wurde als Tram-Train-Modell in der Machbarkeitsstudie insbesondere aufgrund der Überlegungen zur Nutzung der EVS-Strecke angesetzt. Derzeit wird mit einer Fahrzeuglänge von 45 Metern geplant (vergleichbar zu Lüttich). Die konkrete Fahrzeugkonzeption folgt im kommenden Jahr.
Neuen Kommentar hinzufügen