Aachener Kreuz

Aachener Kreuz

Laut TTK-Gutachten (Seite 43) befindet sich der nachfragestärkste Streckenabschnitt einer hypothetischen Buslinie anstelle des RegioTram-Astes nach Merzbrück zwischen den Haltestellen Marshallstraße und Mitterandstraße im Gewerbegebiet Aachener Kreuz. Diese Haltestellen werden zwar auch durch die Linie 31 erschlossen, diese hat aber keine direkte Verbindung in die Würselener Innenstadt oder nach Aachen. Die geplante Haltestelle "Aachener Kreuz" liegt allerdings weit von diesen beiden Haltestellen entfernt.

Wäre es nicht sinnvoll, die Trassenführung nicht in Hinblick auf die nachfragestärkste Verbindung zu untersuchen bzw. alternativ auch zu prüfen, ob die Linienführung der 31 geändert werden könnte, sodass auch eine Verknüpfung zur RegioTram besteht (Feinerschließung Gewerbegebiet Aachener Kreuz)?

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Antwort

Die Anpassung der Busnetze war nicht Gegenstand der "Machbarkeitsstudie Ast Merzbrück". In der Realität wird man die Buslinien entsprechend anpassen, möglich wäre z.B. die Linie 31 statt nach Kaninsberg zur Haltestelle Weiden der Regiotram zu leiten, allerdings entfiele dann der Umstieg auf die Linie 21. Alternativ könnte auch die Linie WÜ1 auf einem veränderten Linienweg verkehren und die Verknüpfung zwischen Regiotram und dem Gewerbegebiet Aachener Kreuz herstellen. Konkrete Ideen gibt es hierzu bislang noch nicht.

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Kommentare

Gespeichert von Moderation am Mo., 22.09.2025 - 14:52

Sie haben richtig erkannt, dass im Ohnefall (also ohne Straßenbahn) in dem genannten Abschnitt die höchsten Fahrgastzahlen auftreten.
Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Haltestellen die größte Nachfrage erzeugen.
Denn der Umweg, der sich vom bestehenden Gleis abzweigt, würde lediglich rund 400 zusätzliche Fahrgäste bedienen.
Die größte Nachfrage entsteht durch die geplanten Arbeitsplätze in Merzbrück. Dabei sind etwa 3.600 Fahrgäste im Ohnefall vorgesehen.

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