Direkt zum Inhalt

Bürgerinnen/Bürgerprojekt

Bürgerinnen/Bürgerprojekt

Warum nennt Ihr es so, obwohl es genau das nicht mehr ist. Einen Bürgerentscheid fürchtet und meidet Ihr. Ihr drückt das Projekt den Bürgern auf. Die Phantasiezahlen der zukünftigen Nutzer sind überhaupt nicht plausibel und die Kosten für den Steuerzahller egal on Bund, Land oder Kommune das Geld beisteuern- sind unkalkulierbar und werden explodieren

Beitrag bewerten

0 Gefällt mir

Antwort

Es ist ein Projekt, das aus der Bürgerschaft angestoßen wurde und es kommt allen Bürgerinnen und Bürgern zugute, insofern ist es ein Bürgerprojekt. Die Entscheidungen der Bürger werden in unserem repräsentativen System durch die hierzu gewählten Räte getroffen, wir sehen darin kein Legitimationsproblem.

Die Nutzerzahlen wurden mit einem deutschlandweit standardisierten Verfahren (Standardisierte Bewertung) ermittelt. In der Realität zeigt sich, dass die Nutzerzahlen hierbei systematisch unterschätzt werden, es ist also mit höheren Fahrgastzahlen als bisher ermittelt zu rechnen. 

Die Kosten werden steigen. Die bisherigen Angaben sind Grobabschätzungen mit dem Preisstand 2021. Allein die Inflation führt dazu, dass die Baukosten nominell steigen werden. Unkalkulierbar sind die Kosten deswegen nicht. Nach jeder Planungsphase gibt es eine erneuerte, jeweils detailliertere Kostenplanung und neue politische Entscheidungen zur Weiterführung des Projektes.

Neuen Kommentar hinzufügen

Klartext

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Website- und E-Mail-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt.
  • Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
Dieses Feld kann leer gelassen werden.

Kommentare

Gespeichert von Gast am Di., 26.08.2025 - 08:34

Das gute alte "Phantasiezahlen"-Argument – schade nur, dass die zugrunde liegenden Berechnungen nicht aus der Glaskugel, sondern von renommierten Planungsbüros stammen. Dort arbeiten ausgewiesene Experten aus dem betroffenen Fachgebiet. Was ist denn eigentlich Ihr Fachgebiet?

Natürlich, nichts zu tun wäre stumpf gedacht günstiger – zumindest kurzfristig. Langfristig kostet es aber deutlich mehr: Stillstand bezahlt man nämlich mit Stau, schlechter Luft und einem ÖPNV, der permanent an seine Belastungsgrenzen stößt. Sie würden wahrscheinlich auch nicht das Dach ihres Hauses reparieren, wenn es undicht ist. Wäre ja schließlich erstmal günstiger...

Ach ja... der gute alte Ruf nach dem Bürgerentscheid bei hochkomplexen Themen. Weil das bei der Campusbahn ja auch schon so toll funktioniert hat. Hätten wir die heute, könnte Aachen so manche Probleme abhaken – wurde übrigens damals schon von Experten vorhergesagt. Aber klar, warum auf Fachwissen hören, wenn Bauchgefühl so viel verlässlicher ist?

Wir leben übrigens in einer repräsentativen Demokratie – aus gutem Grund. Sie sagen ja Ihrem Arzt auch nicht, wie er das Skalpell zu führen hat. Oder googeln Sie sich auch erst durch „Dr. Internet“, bevor Sie auf den OP-Tisch gehen und korrigieren dann den Arzt?

Gegen stichhaltige Argumente hätte hier ja niemand was – nur leider sind Ihre Beiträge eher das Gegenteil davon. Also bitte halten Sie mal schön den Ball flach und halten Sie sich zurück mit ihren diffusen und haltlosen Argumenten.

Gespeichert von Markus Mohr am Mo., 22.09.2025 - 10:20

Weil die Kartellparteien (CDU, SPD, Grüne und die SED-Nachfolgepartei "Die Linke") Angst haben, dass das Volk wieder einmal richtig entscheidet. Denn der Aachener Stadtrat lebt von jeher von Vetternwirtschaft, solche Projekte sind nur dazu da, um den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen und es den Firmen von Bekannten und Verwandten zuzuschustern. Bei der Campusbahn war ja genau das gleiche Spiel. Das Volk sollte das letzte Wort haben.

Cookies UI