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Regiotram Projekt

Regiotram Projekt

Sind die 330 Mio€ Kosten gesichert? Vor über 10 Jahren sollte die kürzere Campusbahn schon 240 Mio€ kosten!
Wie sollen Mehrkosten, die bei Projekten dieser Art fast schon gesichert sind, verteilt werden? (In einer ersten Überlegung wurden auch schon 400-800 Mio€ genannt)
Wie hoch werden die jährlichen Folgekosten veranschlagt und wie realistisch sind sie im Vergleich zu anderen Städten?
Was spricht gegen E-Busse (oder damals auf dieser Strecke O-Busse) mit zwei Gelenken z.B. und höherer Taktung?
Wie sieht die Umweltbilanz aus bei Berücksichtigung der Bauzeit mit Staus, Lärm, Verschmutzung, Material-/Maschineneinsatz, Bau der Bahnen selbst, der Schienen, Elektroversorgung etc. im Vergleich z.B. zu den o.e. E-Bussen?
Wie kommen die genannten 70.000 Pendler täglich zustande bei einem Einzugsgebiet von gerade mal 100.000 Einwohnern?

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Antwort

Genau diese Fragen wurden auf der Webseite kurz vorher beantwortet. Die Campusbahn-Infrastruktur sollte 130 Mio. € kosten. Daher sind die 300 Mio. € für die Regiotram durchaus realistisch. Die Förderung wird auf Basis der Kostenermittlung nach der Entwurfsplanung zugesagt. Alle Mehrkosten, die bis dahin abbildbar sind, werden daher auch entsprechend gefördert. Wenn es zu weiteren Kostensteigerungen kommt, müssten diese entsprechend zwischen den Kommunen aufgeteilt werden. 

Zu den Betriebskosten und der Umweltbilanz schauen Sie bitte auf folgende Fragen: 

https://regiotram-aachen.de/node/785

https://regiotram-aachen.de/node/768

https://regiotram-aachen.de/node/776

https://regiotram-aachen.de/node/748

Leider wird die Zahl 70.000 nicht immer in den richtigen Zusammenhang gerückt. Auch der Oberbürgermeister hat bei der letzten Veranstaltung dies wieder falsch berichtet. Es handelt sich um 70.000 Fahrten, also in der Regel 35.000 Pendelnde und dies zwischen allen vier Städten, also auch zwischen z.B. Alsdorf und Baesweiler und nicht nur nach Aachen. Wir werden intern nochmal prüfen, ob es sinnvoll ist, die Zahl so weiterzuverwenden, weil es immer wieder zu Missverständnissen kommt. 

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Kommentare

Gespeichert von Gast am Fr., 05.12.2025 - 17:12

Das wurde alles schon zig mal gefragt und auch zig mal beantwortet. Man kann auch die Machbarkeitsstudie lesen, dann bekommt man das alles beantwortet.
Im übrigen gibt es zwar heutzutage fast immer Kostensteigerungen, aber eine Straßenbahn ist kein Tiefbauprojekt wie S21 o.Ä., solche Projekte haben meist wenn dann nur moderate Kostensteigerungen. Und alle anderen Punkte stehen in der Machbarkeitsstudie und sind Bestandteil von Umweltverträglichkeitsprüfungen und Wirtschaftlichkeitsrechnung.

Gespeichert von Gast am Fr., 05.12.2025 - 23:00

Auf Doppelgelenkbusse hat die ASEAG nach Ablauf der Nutzungsdauer der van Hool-Busse verzichtet wegen der Instandhaltungskosten und Reparaturanfälligkeit. Gegen eine höhere Taktung sprechen die höheren Kosten für Fahrpersonal und die schon jetzt bestehenden Probleme, genügend Fahrpersonal auf dem Arbeitsmarkt zu finden (selbst die bereits beschlossene Taktverdichtung bei den Linien 3/13 wurde deshalb bisher nicht umgesetzt!).

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